Anklagenänderung für den Ex-Eigentümer von "FullTilt"?

Die rechtlichen Vertreter von Herrn Lederer, dem einst "FullTilt" gehörte, möchten sich mit dem amerikanischen Bundesgericht zusammensetzen, damit die Anklagen gegen ihren Mandanten verringert werden.
Ausschlaggebend hierfür war der Richterspruch in der Sache "US gegen DiCristina". Hier hatte der zuständige Richter geurteilt, dass das Pokerspiel nicht den unerlaubten Glücksspielen zuzuordnen ist.
Herr DiCristina, der Beklagte, wurde von den Beschuldigungen, in seinem New Yorker Lagerhaus unerlaubtes Pokerspiel veranstaltet zu haben, freigesprochen.
Herr Lederer, der für seinen Einsatz beim obengenannten Betreiber des Betrugs und der Geldwäsche beschuldigt wird, erklärt, dass seine Anklage geändert werden muss, und zwar auf der Grundlage des besagten Richterspruchs.
Die Herren Ferguson und Furst, die einmal zum Vorstand des Betreibers gehörten, stellten auch einen Antrag auf eine Anhörung. Vor Kurzem zeigte die Regierung eine Reaktion und ließ verlauten, dass ihrer Meinung zufolge eine Zusammenkunft zwischen dem einstigen Eigentümer und dem Gericht momentan alles andere als effektiv ist.
Zudem ist die Regierung nicht der gleichen juristischen Meinung wie der besagte Richter. Prinzipiell hat die Regierung die Option, die Anklagen gegen die drei Herren bis zum 10.09. dieses Jahres zu ändern.
geschrieben am 12.09.2012 von Tanja Eberhardt
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