Betrugsversuch bei der EPT Deauville

Bei so großen Turnieren wie der EPT Deauville geht es um eine Menge Geld und da sind den Teilnehmern jeder kleine Vorteil recht, den sie sich verschaffen können. In dem Fall der aber bei dem besagten Turnier bekannt wurde, handelte es sich aber eindeutig um einen ziemlich unverschämten Betrugsversuch.

Betroffen von den Anschuldigungen sind die beiden Spieler des Teams Winamax und einem Blogger, der ebenfalls dieses Logo auf der Kleidung trug. Mit Namen waren das die Turnierteilnehmer Antony Lellouche und Ludovic Lacay. Und so soll der Betrugsversuch abgelaufen sein: am Tisch von Lacay saß ein Spieler, den sein Teamkollege Lellouche wohl ziemlich gut studiert hatte und so gab dieser ausgiebige taktische Anweisungen an den Blogger weiter. Dieser Blogger diente so als Mittelsmann dieser heiklen Informationen und flüsterte diese Lacay.

Allerdings flog dieser Betrugsversuch auf, da ein Mitarbeiter der Glücksspielaufsicht den ganzen Prozess beobachtete und gab dies an die Turnierleitung weiter. Diese reagierte umgehend und entzog dem betroffenen Blogger die Akkreditierung. Die beiden Spieler blieben von dieser Strafe aber unbehelligt und Lacay spielte weiter. Die Dreistigkeit der ganzen Aktion wird besonders deutlich, wenn man bedenkt, dass es am selben tag ein Meeting für die Presse gegeben hatte, das diese Problematik thematisierte.

Dort soll von der Turnierleitung eindeutig klargestellt worden sein, dass eine Kooperation zwischen Mitgliedern der Presse und den Spielern an den Tischen nicht geduldet wird. Natürlich denkt man bei einer solchen Meldung schnell an Schlagzeilen, die vor nicht allzu langer Zeit durch die Presse gingen. Allen voran der Fall von Ali T., der wegen Betruges die Teilnahme an einem Turnier in Frankreich verweigert wurde.

In diesem Fall war es von den betroffenen Spielern besonders dumm, eine solche Beeinflussung des Spiels zu versuchen, denn in dem besagten Pressemeeting wurde von der Turnierleitung sogar ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man ein Auge auf solche Aktionen haben wird.

geschrieben am 03.02.2011 von Fabian Fehrmann


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