Deutsche Siege bei WPT Marrakesch

In Marrakesch wurde in den vergangenen Tagen die World Poker Tour ausgetragen und das lockten insgesamt 222 Spieler an. Mit dieser Zahl blieb der Umfang des Starterfeldes allerdings deutlich hinter den Erwartungen zurück und man muss sich im Nachhinein fragen, ob sich da die beiden Starttage - 1A und 1B - überhaupt gelohnt haben.

Immerhin waren unter den Spielern aber einige bekannte Namen wie Arnaud Mattern, David Benyamine und Tobias Wagner. Auch Bodo Sbrzesny war am Start und wertete die deutsche Beteilung an dem Event auf. Die Deutschen machten bei der World Poker tour in Marrakesch auch durchweg eine gute Figur. Besonders fiel schnell Sebastian Homann dabei ins Auge, der bereits in den zweiten Tag als Chipleader startete.

Nicht ganz so souverän verhielt es sich mit Dominik Nitsche, der aber mit einer rasanten Achterbahnfahrt des Chipcounts eine ordentliche Unterhaltung ablieferte. Er lag schon mit seinem Stack unter der Marke von 5 tausend Chips und war damit ein heißer Kandidat für ein frühes Ausscheiden. Diese Chips investierte er aber in eine aggressive Spielweise und machte daraus innerhalb relativ kurzer Zeit das 22-fache. Dann fiel er bald wieder auf 5 tausend Chps zurück und begann das Spiel von vorn; diesmal mit noch mehr Erfolg. Letztlich endete Nitsche als Vize-Chipleader und setzte sich auch an den Final Table.

Dort war die Konkurrenz aber hart und letztlich endete es für den Deutschen auf Platz 6. Dafür bekam Nitsche immerhin ein Preisgeld von gut 36 tausend Euro und viel Ansehen für seine hartnäckige Aufholjagd. Noch besser lief es für einen anderen deutschen Spieler: Felix Oberbauer. Als es um Platz vier ging traf dieser aber auf seinen Landsmann Sebastian Homann und scheiterte an dessen Full House. Für Oberbauer bedeutete das nette 72,4 tausend Euro.

Homann setzte die Chips von Oberbauer aber Konsequent ein und kämpfte sich damit bis in das Heads Up gegen Guillaume Cescut. Dabei war er im Chipcount schon weit überlegen und spielte in der halben Stunde Finalkampf diesen Vorteil auch konsequent aus. Am Ende siegte der Deutsche über Cescut mit dem High Pair - Buben und sackte den Titel und 244,5 tausend Euro Preisgeld ein. Cescut bekam für den zweiten Platz immerhin noch knappe 136 tausend Euro.

geschrieben am 03.12.2010 von Jessica Neumann


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