EPT London in voller Fahrt

Während im verregneten London die World Series of Poker in London mit dem Sieg von James Bord ausgeklungen ist, nimmt die European Poker Tour in der britischen Metropole gerade erst richtig Fahrt auf. Der zweite Starttag des Main Events ist nämlich nun durch und dort haben sich noch mal zusätzlich sage und schreibe 509 weitere Teilnehmer Angemeldet. Mit den 339 Teilnehmern vom ersten Starttag kommt man somit auf eine Zahl von stattlichen 848 Spielern an den Pokertischen. Das ist Rekord für die EPT.

Dabei sollte man auch bedenken, dass mit diesem Rekord auch ein anderer Faktor in bisher nicht gesehene Höhen schießt; mit den Buy-Ins von 5 tausend Pfund fütterten die Teilnehmer einen Preispool von nicht weniger als 4.112.800 Pfund. Damit ergibt sich für den ersten Platz ein Preisgeld von 900 tausend Pfund, was noch ein bisschen mehr ist als das Preisgeld, dass James Bord bei der WSOP Europe einsacken konnte.

Wer allerdings eine Hoffnung auf dieses Preisgeld haben möchte, der muss sich nicht nur gegen dieses breite Spielerfeld durchsetzen, sondern hat auch einige Größen der Pokerszene gegen sich spielen. Der frisch gebackene PokerStars-Profi Liv Boeree sitzt ebenso an den Spieltsichen, wie ihre Kollege Daniel Negreanu. Auch Phil Ivey gibt sich bei der EPT die Ehre und hält sich mit einem Chipcount von 117,9 tausend Chips und Platz 20 an vorderster Pokerfront.

Damit liegt der beste Pokerspieler der Welt aber immernoch hinter dem besten Deutschen Spieler im aktuellen Feld: auf Platz 15 und mit 128,1 tausend Chips spielt Lukas Baumer für Deutschland. Der zweitbeste deutsche Spieler ist übrigens Boris Becker. Mit 94,7 tausend Chips und Patz 47 ist dieser zwar noch ein Stück von der Spitze entfernt, aber das muss ja nichts bedeuten. Vielleicht schafft es der ehemalige Tennis-Profi ja diesmal bis in die oberen Ränge einer der großen Pokerevents.

Tag 2 der EPT wird heute gespielt und die genannten Namen sind nur einige der 381 verblieben Spieler, die sich an den Starttagen durchsetzen konnten. Der Chipleader darunter ist übrigens der Italiener Claudio Cecchi, der mit 237,5 tausend Chips - zumindest rechnerisch - die besten Chancen auf einen Sieg hat.

geschrieben am 08.10.2010 von Fabian Fehrmann


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