Pokerprofi ruft erstes Jeton-Museum ins Leben

Herr Schmitt gehört zu den bekannten Gesichtern in der Branche von Poker und Casinos. Er war einmal ein professioneller Spieler und rief vor 13 Jahren das Internetportal Isa Casinos ins Leben.

Diese gehört zu den bekannteste Portalen in deutscher Sprache bei allem was Glücksspiel betrifft. Bereits in den 1990er Jahren pokerte er mit den Größen dieser Disziplin, zu denen beispielsweise Chris Ferguson und Daniel Negreanu gehören, in Vegas. Damals was das Pokerspiel nicht so beliebt, wie es heute ist.

Schmitt belegte unter anderem den 8. Rang bei der World Series of Poker 2000 beim Texas Holdem No Limit Wettkampf in Vegas. 2001 wurde er Deutscher Pokermeister im Texas Holdem in Baden-Baden und er gewann von 2002 bis 2004 den 10.000 Dollar schweren Satellite der World Series of Poker.

Nun hat er sich mit seiner neuen und spannenden Aufgabe in der Casinobranche wieder zum Gespräch gemacht. Seit Kurzem kann man das erste Jeton-Museum überhaupt auch im Internet besuchen. Hier gibt es über 3.500 Jetons aus 15 Nationen zu bestaunen und darunter tummeln sich angejahrte und besondere Stücke aus wertvollem Material.

Diese bieten dem Besucher eine interessante Zeitreise. Die Fotos der echten Jetons sind mit Texten zur Erklärung in Bezug auf Herkunft und Material der Spielchips versehen. Der Ursprung liegt 30 Jahre zurück. Schmitt besuchte viele Casinos rund um den Erdball und davon brachte er immer Spielchips als Souvenirs mit.

Im Laufe der Zeit kamen dabei viele Spielchips von Spielen wie Bakkarat, Poker oder Roulette zusammen und auch Willkommens- oder Jubiläumschips sowie spezielle Jetons aus Turnieren und Aktionen tummeln sich darunter. Diese sind von verschiedener Beschaffenheit, wie Plastik, Edelmetallen oder auch Papier.

Auf der Pokermesse vor drei Jahren stellte er zum ersten Mal ein paar seiner Schätze vor und die große Resonanz war für ihn der Anlass, die Chips unter einer gesonderten Kategorie auf seiner Seite zu präsentieren. Viele Casino auf internationaler Ebene und private Sammler halfen ihm und so konnte seine Sammlung im Laufe des letzten Jahres um viele Kostbarkeiten aufgestockt werden.

Das Schmuckstück des Museums ist beispielsweise eine Jetonreihe, die von Hundertwasser entworfen und von den Casinos Austria zur Verfügung gestellt wurde, sowie ein mit echten Diamanten verzierter Chip von 1940 des Casinos Baden-Baden. Darunter befinden sich auch Pokerjetons mit Pin-Up Girls aus den 1950ern.

Auf der internationalen Casinomesse in der britischen Hauptstadt dieses Jahr stellte Schmitt seine Schmuckstücke auf exzellenten Collagen vor und war der Besucherliebling dieser Ausstellung. Wer das Casino besucht, der macht sich auf eine Zeitreise in die Welt von Spielbanken und Casinos, beginnend Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute.

Schmitt hat sich damit einen Herzenswunsch erfüllt. Er sagt, dass er zu den glücklichen Leuten gehöre, die ihre Leidenschaft zum Broterwerb umgewandelt haben. Ihm bedeute das Museum sehr viel, denn die Chips und Casinos waren immer im seinem Leben präsent.

Mit manchen seiner Exponate verbinde er persönliche Erinnerungen an goldene Zeiten in der Glamourzone der Spielstätten. Und auch die Spielchips seien Teil der Kulturgeschichte eines Staates und er wolle erreichen, diese Kultur in seinem Museum zu hüten und zu schützen.

Momentan sei er mit Feuereifer dabei, die echten Kostbarkeiten in Kooperation mit Museen zum ersten Mal zur Schau zu stellen. Jeden Tag werden neue Spielchips im Netz gezeigt und in ein paar Wochen wird auch die vorgesehene Tauschbörse ihren Dienst beginnen. Hier haben Sammler die Gelegenheit ihre Dubletten zu tauschen und ihre Sammlung zu komplettieren.

geschrieben am 12.05.2011 von Tanja Eberhardt


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