Facebook-Zynga schnappt sich Annie Duke

Zynga macht in der internationalen Pokerszene immer wieder von sich reden - mit positiven Nachrichten, wie ein Werbe-Turnier in Las Vegas, als auch mit schlechten Nachrichten, wie die Angelegenheit um den britischen Hacker, der die digitalen Spielkonten um Milliarden von Spielchips erleichtert hatte.

Diese Tatsache ist schon verblüffend wenn man bedenkt, dass es sich bei Zynga und ihrem Poker-Portal nur um ein App in sozialen Netzwerken - allen voran natürlich Facbook - handelt, bei dem um nicht mehr als Spielgeld gepokert wird. Allerdings erhält auch Spielgeld schnell zu einem realweltlichen Gegenwert, wenn es wie im Falle vom Zynga-Poker-App beinahe 30 Millionen Menschen regelmäßig nutzen.

So geht es bei Zynga vielleicht nicht ums ganz große Poker, aber doch schlägt der Name so hohe Wellen, dass so manche bekannte Namen und Gesichter der internationalen Pokerszene mitgeschwappt werden. Allen voran gehört nun auch Annie Duke dazu.

Die Schwester von Howard Lederer und ehemalige Profi-Spielerin von UB hat sich nämlich auf einen Vertrag mit Zynga eingelassen und der Facebook-Poker-Gigant wirbt auch schon mit ihrem Gesicht und Namen. Auch wird Annie Duke wohl bei der Poker Convention von Zynga anwesend sein, die im März in Las Vegas stattfinden wird. Dort wird sie auch eine ganz konkrete Aufgabe übernehmen, denn es sind einige Seminare geplant, in denen geneigte Pokerspieler verschiedene Strategien erlernen können und Annie Duke wird mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Wie lange diese Kooperation geplant ist, ist allerdings noch nicht bekannt. Es besteht natürlich die Möglichkeit, dass es sich auf das Projekt der Poker Convention beschränken könnte. Wenn allerdings die Zusammenarbeit für beide Seiten attraktiv bleibt, könnte das sicher eine längere Kooperation werden. Es wird sicher auch ein bisschen daran liegen, wie gut die Poker-Seminare von Annie Duke ankommen werden. Man könnte sich allerdings auch fragen, wozu denn Spielgeld-Spieler unbedingt professionelle Strategien brauchen.

geschrieben am 11.03.2011 von Tanja Eberhardt


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