James Bord ist der WSOPE- Champion

Das Main Event der World Series of Poker Europe in London war in allen Sinnen des Wortes groß: die Buy-Ins lagen bei 10 tausend Pfund und bei insgesamt 346 Spieler die diese Summe eingezahlt hatten, sorgte das für einen gigantischen Preispool. Dieser wurde auf die 36 besten Plätze verteilt, in den einige bekannte Namen zu lesen sind.

Der zweifache Bracelet-Träger Freddy Deeb schaffte es nach dem platzen der Bubble noch bis zum 30sten Platz und gewann 21,1 tausend Pfund. Sieben Plätze darüber auf der 23 findet man Berry Greenstein, der das gleiche Preisgeld einstreichen konnte. Noch etwas weiter oben liest man dann den Namen Phil Ivey, der es nicht bis an den Final Table geschafft hat.

Auf Platz 19 wurde der beste Spieler der Welt von Fabrizio Baldessari verbannt, der ihn mit einem Königspärchen aus dem Spiel nahm. 26,4 tausend Pfund waren dennoch für Ivey drin. Auch Viktor Bloom - der zwischenzeitlich das Main Event der WSOPE dominierte - schaffte es nicht bis an den Final Table. Auf Platz 16 gingen dem jungen Spieler die Chips aus und er ging mit 33,3 tausend Pfund nachhause.

Am Finalen Tisch waren dann die bekannten Namen schon recht rar gesät. Einer der letzten Favoriten ging mit Roland de Wolfe aus dem Spiel. Der Londoner wurde letztlich von dem selben Spieler vom Tisch genommen, der auch Phil Ivey aus den Spiel warf. Baldessari lief de Wolfe gegen ein Paar aus Assen laufen und nahm seine letzten Chips in besitz. Für den vierten Platz bekam de Wolfe aber noch knapp 280 tausend Pfund.

Gegen alle 345 Konkurrenten durchsetzen und das sagenhafte Preisgeld von 840,4 tausend Pfund einstreichen konnte letztlich nur einer. James Bord ist der Name, der Großbritannien hier einen Heimsieg beschwerte. Nach 13 Stunden erbitterten Kampf im Finale der Veranstaltung setzte sich der Britte im Heads-Up gegen Baldessari durch. Beid er entscheidenden Hand hielt der Italiener ein Paar aus Fünfen und Bord ein Paar aus Zehnen. Das Board brachte für beide nichts und so ging Baldessari mit dem zweiten Platz und 5113 tausend Pfund nachhause.

geschrieben am 05.10.2010 von Tanja Eberhardt


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