Kein Pokerstars in Russland

In Russland hat man sich aufgrund einer Entscheidung der öffentlichen Behörden dafür entschieden, die Com-Webseite von Pokerstars zu sperren. Mit dieser Entscheidung haben die russischen Spieler vor Ort keine Chance mehr auf der Seite zugreifen. Gerechtfertigt wird diese Entscheidung damit, dass dieser Schritt auf Grund der Entscheidung von öffentlichen Behörden gemacht wurde.

Die Seite war normalerweise über den großen russischen Internetanbieter Beeline erreichbar. Der Internetanbieter ist international tätig und auch beispielsweise aus der Ukraine und aus der Region Süd-Ost Asien bekannt. Bisher wurden in Bezug auf das Unternehmen nicht nur positive Nachrichten veröffentlicht, denn erst zuletzt sorgte eine Meldung über Beeline für Aufsehen. Nach der Meldung hatte Vladimir Putin das Unternehmen aufgefordert die Webseiten der politischen Opposition zu sperren. Dieser Aufforderung war der Provider nachgekommen und hatte somit in den Medien für Aufsehen gesorgt.

In Russland existiert bereits seit einiger Zeit eine sogenannte Blacklist, auf der Webseiten zu finden sind, die für russische Bürger gesperrt sein sollen. Für den Internetanbieter Beeline.ru gehört Pokerstars.com nun zu den Webseiten, die von dem Provider gesperrt werden mussten. Die Behörden hatten nach Angabe von Beeline die Telekommunikationsanbieter aufgefordert die Webseite zu sperren und Beeline sei dieser Aufforderung lediglich nachgekommen. Besonders auffällig ist es, dass sich neben Pokerstars.com keine weitere, große Glücksspiel-Webseite auf der Blacklist befindet.

Wie in anderen Ländern auch wurde in Russland vom obersten Gerichtshof entschieden, dass die Internetanbieter dafür verantwortlich seien Webseiten zu sperren, die die Bürger des Landes gefährden könnten. Von dem Glücksspiel geht die Gefahr der Spielsucht aus. Von verschiedenen Handyanbietern wurde diese Entscheidung zum Teil schon umgesetzt, In Bezug auf die großen Glücksspielanbieter ist Beeline der erste Provider, der eine derartige Webseiten-Blockade umgesetzt hat. Es bleibt spannend, ob andere Telekommunikationsanbieter diesem Beispiel folgen werden.

geschrieben am 07.10.2013 von Jessica Neumann


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