Können einstige Pokerprofis von "FullTilt" eine Klage umgehen?

Das Urteil des Bundesrichters Herr Weinstein, das besagt, das das Pokerspiel nicht unter die unerlaubten Glücksspiele fällt, bringt einige Steine ins Rollen.

Dabei gab es wieder die Debatte, ob Glück oder Talent maßgebend sind. Der einstige professionelle Pokerspieler von "FullTilt", Herr Lederer, erwartet, dass die Beschuldigungen aufgrund von Betrug und Geldwäsche auf Basis dieses Urteils nichtig werden.

Dieses Urteil wurde im Verfahren der USA gegen Herrn DiCristina gesprochen. Hier erklärte ein Fachmann, dass beim Pokerspiel besonders das Können ausschlaggebend ist. Auf dieser Basis konnte der Herr nicht beschuldigt werden, ein unerlaubtes Netzwerk im Bereich der Glücksspiele auf seinem Geschäftsgrundstück geführt zu haben.

Herr Lederer ergriff diese Chance, um zu zeigen, dass eine Anklage gegen ihn bezüglich des unerlaubten Glücksspiels unmöglich ist. Nach der Theorie des obengenannten Richters wäre er somit als Poker- und nicht als Glücksspieler anzusehen. Die Rechtsvertreter von Herrn Lederer beantragten eine eilige Anhörung vor dem Gericht.

Damit wollten sie erreichen, dass die Anklage wegen fehlender juristischer Basis nicht erhoben werden kann. Weitere Pokerspieler, unter ihnen auch Ferguson und Furst, wollen bei dieser Anhörung ebenfalls Berücksichtigung finden. Es kann sein, dass den einstigen Pokerspielern des Betreibers dieses Urteil nicht ausreicht.

Die Rechtvertreter des Herrn Lederer, sprachen einen anderen Richter bezüglich einer Anhörung im Gericht an. Dieser sagte kurz und knapp, dass die Regierung mit Berücksichtigung des Fazits, das aus dem obengenannten Urteil gezogen wurde, damit nicht konform geht.

Der passende Raum für die drei Herren und ihre Beschuldigungen ist bei einer derartigen Anhörung nicht gegeben. Der obengenannte Prozess ist ungeachtet dessen viel anders als die Anklagen gegen die drei Pokerspieler.

Nichtsdestotrotz hegt man die Hoffnung, dass der Richter in diesen Prozessen zur selben Schlussfolgerung wie der erstgenannte Bundesrichter kommt.

geschrieben am 01.10.2012 von Fabian Fehrmann


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