Krebserregende Spielkarten auf dem Markt

Jetzt ist auch noch pokern krebserregend, wird der eine oder andere Pokerspieler entnervt ausrufen, wenn er diese Meldung liest. Aber aus China stammen tatsächlich Karten, welche im ungesund hohen Maße Formaldehyd enthalten. Gleich in fünf verschiedenen Herstellern aus China, die Spielkarten für das strategische Kartenspiel produzieren, wurden besorgniserregende Werte entdeckt.

Bestätigt wurde diese Meldung durch Huang Lai-ho, der als Sprecher der Chinese Bureau of Standards, Metrology and Inspection - oder kurz (BSMI) - fungiert. Geprüft wurden bei einer Studie insgesamt 30 Hersteller und man achtete dabei sehr direkt auf die giftige Chemikalie. Erlaubt sind bei der Verwendung von Formaldehyd 75 Teile auf eine Millionen, um in einem unproblematischen Rahmen zu bleiben. Bi den betroffenen Spielkarten wurde dieser Wert aber um ein vielfaches überstiegen und bei bis zu 612 Teilen auf eine Millionen festgemacht - also mehr als das sechsfache der erlaubten Menge.

Wer nun sagt, dass sich das sicher kaum auf den Spieler der Karten auswirkt, der irrt gewaltig, denn auch Skeptiker von krebserregenden Meldungen werden die unmittelbaren Folgen von Formaldehyd zu spüren bekommen. Diese reichen nämlich von Halsschmerzen bis hin zu asthmatischen Anfällen. Neben den Atemschwierigkeiten kann die gefährliche Chemikalie auch Kopfschmerzen auslösen und die Augen reizen.

Als Gegenmaßnahme, um sich und seine Mitspieler möglichst effektiv zu schützen, wird die Nutzung von zertifizierten Kartenprodukten empfohlen. Und wenn man schon zu den preiswerten China-Karten greift, sollte man darauf achten, dass sie nicht zu sehr nach Chemie riechen und sich auch öfters die Hände waschen. Auch als Kinderspielzeug sollte man solche Karten nicht verwenden, da diese noch um einiges empfindlicher auf hohe Werte von Formaldehyd reagieren würden.

Für den Markt in China wird diese Entdeckung wohl auch langfristige Folgen haben und so ist bereits geplant, umfangreiche Richtlinien für die Produkte einzuführen und die bestehenden zu verschärfen. Auch dürfen die betroffenen Unternehmen mit direkten Konsequenzen rechnen.

geschrieben am 04.02.2011 von Jessica Neumann


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