Online Poker in der Bundesrepublik weiterhin nicht gestattet

Über eine halbe Million professionelle Spieler und Amateure spielen in Deutschland Poker im Netz.

Somit nimmt die Bundesrepublik den zweiten Platz hinter den Vereinigten Staaten ein, hier tummeln sich die meisten Pokerfans im Netz. Die Betreiber der Portale sehen das Geschäft mit den Spielern in Deutschland als sehr rentabel an, denn sie nehmen damit mehr Umsatz ein, als die Sportwettensparte, so ein Computermagazin.

So mancher Anfänger möchte mit Online Poker eine Menge Geld verdienen, doch eins steht fest: lediglich rund 2 Prozent der Nutzer können als professionelle Spieler mit dem virtuellen Pokerspiel ihren Lebensunterhalt bestreiten. Viele aber kommen auf keinen grünen Zweig oder häufen einen stattlichen Schuldenberg an.

Die Betreiber profitieren hiervon, denn sie machen mit den Spielern hierzulande, die Schulden haben und mit Wettkämpfen pro Jahr rund 380 Millionen US-Dollar. Mit Gültigkeit des neuen Glücksspielvertrags, der am Neujahrstag dieses Jahres in Kraft trat, wird, was die Untersagung von virtuellen Casinos im Land angeht, nichts anders.

Pokerfans im Netz befinden sich weiterhin in einer rechtlichen Grauzone. Ein Redakteur der PC-Zeitschrift sagt, dass mit Ausnahme von Schleswig-Holstein Casinos im Netz auf deutschem Boden immer noch untersagt sind. Wenn man aber trotzdem im Netz seinem Hobby nachgehen will, dann sollte man auf der Hut sein.

Grund ist, dass man bei einem nichtdeutschen Betreiber dem Spiel nachgeht und daher nie wissen kann, ob man den erspielten Gewinn auch wirklich bekommt. Besonders die Anfänger neigen hier zum Stolpern, die Profis spielen hier, um diese Betreiber zu erleichtern.

Doch auch vielversprechende Prüfsiegel, welche die Seiten nutzen, um die Sicherheit ihrer Programme anzupreisen, halten nicht dass, was sie versprechen, denn sie berücksichtigen nicht alle Punkte. Unter die Prüfung fällt beispielsweise, ob ein Generator nach dem Zufallsprinzip auch korrekt arbeitet. Doch dies muss nicht heißen, dass dieser auch in der Software zum Tragen kommt.

Hat man bei der Registrierung oder im Laufe des Spiels Bedenken, dann sollte man es ganz lassen.

geschrieben am 20.01.2012 von Jessica Neumann


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