Russland und sein Verhältnis zum Online Poker

Die zahlreichen Erfolge im virtuellen Pokerspiel, die Russland erzielt hat, könnten schon in naher Zukunft Vergangenheit sein.

Ein Urteil des höchsten russischen Gerichtes will jetzt den Anbietern im Netz die Zulassung wegnehmen, sollten sie nicht den Zugriff auf Seiten, die virtuelles Spiel bereitstellen, blocken. Die Meinung des Landes zum Pokerspiel erlebte in den vergangenen Jahren einige änderungen.

Es gab Zeiten, da wurde das Pokerspiel als Sportart angesehen und kurz danach war es nur noch in den Casinos zu finden. Doch das war nicht alles, denn die Spielstätten wurden fast überall im Land untersagt. Lediglich in vier sogenannten "Glücksspielzonen" konnte das Spiel noch stattfinden; was vor drei Jahren der Fall war.

Auch die zu diesem Zeitpunkt in Planung befindliche "EPT" in Moskau fiel unter diese kurzfristigen Neuerungen. Parallel dazu untersagte man auch das Spiel im Netz; doch dieses Gesetz wurde nicht angewandt. Nun fand eine Entscheidung des höchsten Gerichtes statt, die alles anders machen könnte.

Der Anbieter "Rostelecom" erhielt in der ersten Instanz noch Recht, dass er keine Seiten unzugänglich machen muss. Die höchste Instanz des Landes beurteilt den Sachverhalt etwas anders und erklärt, dass die Betreiber sich darum kümmern müssen, dass die Bürger des Landes keinen Zugang zu Seiten haben, die virtuelles Spiel anbieten.

Tut der Betreiber das nicht, dann wird ihm möglicherweise die Zulassung genommen. Die Anbieter befürchten, dass sie ihre Konzession wirklich abgeben müssen und so muss man damit rechnen, dass diese Seiten in Bälde nicht mehr zugänglich sind.

Dies wäre für den Markt eine herbe Niederlage; da die "MicroMillions", welche auf "PokerStars" zur Verfügung stehen, bewiesen haben, dass Russland in dieser Branche sehr präsent ist. Man wird sehen, wie konsequent die "Blockade" durchgeführt wird.

Doch genauso wie es bei der Schließung des US-Marktes der Fall war, kann man von einer Verringerung der Spielerfelder bei den virtuellen Turnieren und auch von der Senkung der festgelegten Gelder ausgehen.

geschrieben am 13.12.2012 von Fabian Fehrmann


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