Spanien ändert sein Steuerrecht in Bezug auf Glücksspiele

Eine Tageszeitung aus Spanien schrieb vor einigen Tagen über eine änderung des spanischen Rechts in Bezug auf Abgaben.

Die spanischen Bürger sind seit kurzer Zeit verpflichtet, für Gewinne aus Spielen Abgaben zu leisten. Dabei spielt es keine Rolle, ob dies virtuell oder live geschieht. Diese Tatsache rief große Verärgerung und eine heftige Debatte hervor.

Es wurde rückwirkend zu Beginn dieses Jahres festgelegt, dass Verluste im Spiel, ohne Tombolas und Lotterien, von der Steuerlast subtrahiert werden können. Zu diesem Zweck werden jedes Jahr die Gewinne und die Verluste für alle Spieler ausgewertet.

Es war klar, dass die Reform des Glücksspiels auf der Iberischen Halbinsel des vergangenen Jahres in der vorherigen Version für das virtuelle Glücksspiel nicht machbar ist. Gemäß der älteren Version erfolgte eine Besteuerung der Gewinne, dabei spielten die vorher erfolgten Verluste keine Rolle.

Zahlreich spanische Spieler im Netz suchten infolgedessen nach unkontrollierten Betreibern im Ausland. Dies war für die Betreiber wie "Bwin.Party", "PokerStars" und "Betfair", die eine offizielle Konzession im Land haben, alles andere als gut. Man wird sehen, wie die Veränderung des Gesetzes praktisch gestaltet wird.

Die Reform umfasst das Spiel im virtuellen und im Liveformat.

geschrieben am 17.10.2012 von Fabian Fehrmann


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