Spekulationen um Lindqvro

Bei dem lesen der überschrift könnte der ein oder andere noch so szene-präsente Pokerfan verdutzt fragen: "Wer soll denn Lindqcro sein?" Wer tatsächlich so reagiert hat und nun an seinen Kenntnissen über die Pokerszene zweifelt, der kann beruhigt sein, denn bei Lindqvro handelt es sich um einen ganz neuen Spieler, der er in der vergangenen Woche für Aufsehen im Online Poker gesorgt hat.

Er knöpfte sich nämlich an den Tischen des Anbieters Full Tilt den alten Hasen Daniel Cates vor, der dort unter dem Namen "Jungleman12" spielt. Die Disziplin war PLO HU und doe Blinds lagen bei moderaten 25 und 50 Dollar. Allerdings schaffte es der Newcomer doch tatsächlich, dem Profi-Spieler mal eben 300 tausend Dollar abzunehmen. Das ist beträchtlich, lieg doch der Standart Buy In bei diesen Blinds bei etwa einem Sechzigstel davon.

Wie üblich, wenn ein solches Phänomen plötzlich auftaucht, fragen sich nun die Beobachter der Szene, wer wohl hinter dem Namen Lindqvro stecken mag und diskutieren in den einschlägigen Foren hartnäckig darüber. Eine heiße Spekulation dazu, die immer wieder zitiert wird, ist dass Victor Blom dahinter stecken soll. Tatsächlich hat er ja bereits einen ähnlichen Einstieg mittels seines Pseudonyms Isildur1 in die Pokerszene gemacht und mit Geheimnistuerei hat der Schwede auch Erfahrung. Ebenfalls argumentieren die Verfechter dieser Theorie, dass der Spielstil von Lindqvro sehr dem von Blom ähnele - bei würden sehr schnell und aggressiv spielen. Allerdings muss man hier einwenden, dass dies wohl auf so ziemlich jeden jungen Spieler im PLO HU zutrifft.

Das wichtigste Argument ist bei der Lindqvro ist Blom Theorie, dass Lindqvro in seinem Profil als sein Heimatland UK und Schweden angegeben hat. Da denkt man natürlich schnell an Blom, aber das kann auch reiner Zufall sein. Außerdem muss man bedenken, dass Blom nun seit einer Weile vertraglich an die Konkurrenz Pokerstarts gebunden ist und es wohl aus rechtlichen Gründen schon vermeiden sollte, bei der Konkurrenz gesehen zu werden. Aber warten wir es einfach mal ab; vielleicht gibt es ja bald eine weitere werbeträchtige Demaskierung in der Pokerszene.

geschrieben am 16.02.2011 von Tanja Eberhardt


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