Spieler Lindgren stellt sich seiner Spielsucht

Nach Informationen des "Bluff Magazines" lässt sich der einstige Profispieler Lindgren wegen seiner Spielsucht in einer Klinik in Newport Beach in Kalifornien behandeln.

Der 36 Jahre alte Mann hatte im letzten Jahr für Gerüchte gesorgt, weil auf der Plattform "2+2" einige Leute auftauchten, die vom Spieler noch Geld bekommen sollten. Der Plattform zufolge beläuft sich dieser Betrag auf über 100.000 Dollar, die Herr Lindgren noch zahlen muss.

Seine Problematik hatte er nicht mit dem Pokerspiel, sondern die Sportwetten haben für Lindgrens Ruin gesorgt. Gerade in der Footballsaison vor zwei Jahren hat er gro?e Verlustsummen gemacht. Nebenbei brach der Betreiber "FullTilt" noch zusammen.

Hier stand er als Spieler unter Vertrag und aus diesem Grund bekam er kein Geld mehr. Er gesteht auch ein, dass er private Insolvenz nach US-Gesetzgebung beantragt hat. Aus diesem Grund war er bei ein paar Veranstaltungen der Pokerweltmeisterschaft im letzten Jahr nicht zugegen.

Besonders interessant war aber, dass er sich vor dem "Schwarzen Freitag" von Herrn Ferguson und seinem Betreiber noch 2 Millionen Dollar geliehen hat. Ferguson gab ihm aus Versehen den doppelten Betrag und Lindgren gab das zuviel erhaltene Geld nicht zurück.

Beim Betreiber steht er noch mit rund 2,5 Millionen Dollar in der Kreide, welche nun "PokerStars" einfordert. Man geht davon aus, dass der Spieler rund 3 Millionen Dollar Schulden hat. Er spricht über seine Zeit der Therapie und erklärt, dass er dort eine Menge über sich erfahren hat.

Er erfuhr auch, dass zwischen Alkohol-, Drogensüchtigen und ihm kein gro?er Unterschied besteht. Schon lange machte er mehr Wetteinsätze, als er sich leisten konnte und wollte mehr Spannung als nötig haben.

In dieser Zeit hatte er viel Spa?, doch es stellte eine gro?e Unverantwortlichkeit dar. Er hat mit seiner Ehefrau ein Kind im Alter von einem Jahr; um seinen Sohn sollte er sich ursprünglich kümmern.

Man geht davon aus, dass es seine Frau und ein paar gute Freunde waren, die ihn zur Behandlung bewegten. Seine Frau war vor ihm mit dem Spieler Benyamine aus Frankreich zusammen.

geschrieben am 23.01.2013 von Tanja Eberhardt


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