Studie aus Israel befürwortet virtuelles Glücksspiel

Vor einigen Tagen machte man eine Studie mit dem Titel "Liberalisierung von Online Gambling" der öffentlichkeit zugänglich.

Die zwei bekannten Wissenschaftler Snir und Bar-El aus Israel setzten sich sehr lange mit dem virtuellen Glücksspiel auseinander und haben nun Resultate vorzuweisen.

Eine israelische Zeitung hat diese Resultate vor Kurzem veröffentlicht. Der Staat verliert eine Menge Steuergelder, da das virtuelle Pokerspiel, Online Glücksspiel und auch Sportwetten untersagt sind.

Herr Snir, welcher am "Netanya Academic College" und Herr Bar-El, welcher an der "Open University" unterrichtet, gehen davon aus, dass im Land aktuell jährlich 12,5 Milliarden Israelische Schekel für das virtuelle Glücksspiel verwendet werden, was dem stattlichen Betrag von zweieinhalb Milliarden Euro entspricht.

Die rund 8 Millionen Einwohner des Landes geben jährlich etwa 300 Euro für diese Vergnügungen aus; dies ist sehr wohl realitätsgetreu. Die Wissenschaftler sagen, dass 11 Milliarden Schekel für unerlaubte Glücksspiele draufgehen. Die beiden Initiatoren dieser Studie sind nicht davon überzeugt, dass alle Investitionen für das virtuelle Glücksspiel rechtmä&zlig;ig gemacht werden können, doch etwa die Hälfte halten sie für umsetzbar.

Somit würden dann, nach einer Neuerung der entsprechenden Gesetze, etwa 6 Milliarden Schekel von offizieller Seite mit Steuern belegt werden. Die beiden Herren haben die Idee, dass die Gewinneinsätze mit einem Fünftel Abgaben belegt werden und damit flie&zlig;en mehr als eine Milliarde Schekel in die Staatskasse; dies entspricht einem Betrag von rund einer Viertelmilliarde Euro.

Die guten Konsequenzen, die dies für die Finanzbehörden hat, sind auch bedingt effektiv für andere Staaten. In den Vereinigten Staaten überlegt man schon länger, ob das virtuelle Pokerspiel erlaubt werden soll; davon ausgenommen sind andere Glücksspiele und Sportwetten im Netz.

Im Bundesstaat Delaware ist man schon weiter, obwohl hier nur die Bürger des Bundesstaates das Spiel nutzen können. Der Bundesstaat Nevada mit seiner bedeutenden Glücksspieloase Las Vegas und auch New Jersey sind nicht abgeneigt.

Die beiden israelischen Wissenschaftler sind der Meinung, dass eine Erlaubnis auch die Summe der verschobenen Sportspiele senken wird. Momentan hilft das unerlaubte Glücksspiel besonders den kriminellen Organisationen.

In der Studie wird eine Untersuchung des "IWF" genannt, die besagt, dass diese Organisationen jährlich eineinhalb bis drei Billionen Dollar Gewinn machen. Diese sind auch daran schuld, dass zahlreiche Spiele verschoben werden, denn sie können dies bewerkstelligen.

Die Initiatoren der Studie sind der Meinung, dass eine Legalisierung dieses Problem lösen kann.

geschrieben am 03.01.2013 von Tanja Eberhardt


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