Virtuelles Glücksspiel in Spanien verzeichnet Aufstieg

Seit rund einem halben Jahr hat man den Glücksspielmarkt in Spanien einer Regulierung unterzogen und vor Kurzem gab die spanische Glücksspielbehörde offizielle Zahlen bekannt.

Eine Tageszeitung schreibt, dass rund eine Million Spanier in regelmäßigen Abständen das virtuelle Glücksspiel nutzt und von Juni 2012 bis Dezember 2012 Einsätze im Wert von mehr als 2 Milliarden Euro tätigten. Man erzielte einen Bruttospielertrag in Höhe von rund 90 Millionen Euro; dieser fasst die 53 Glücksspielunternehmen mit Konzession zusammen.

Die größten Summen haben aber die drei Unternehmen "PokerStars", "bet365" und auch "bwin.party" erzielt. Der virtuelle Bereich umfasst momentan etwa 17 Prozent des Glücksspielmarktes in Spanien und dieses Kuchenstück soll sich 2013 stark vergrößern; dies liegt daran, dass vermutlich auch virtuelle Spielautomaten einer Legalisierung unterzogen werden.

Spanien ist immer noch sehr verlockend für Spieler von Lotto. Rund 70 Prozent der Spieler im Netz sagen, dass sie sich hier regelmäßig Lottoscheine kaufen. Rang Zwei nehmen die Sportwetten ein, die bei etwas über 50 Prozent liegen. Den dritten Platz nimmt das virtuelle Pokerspiel ein, das es auf 38 Prozent schafft.

Führt man sich die Gewinne genauer vor Augen, wird klar, weswegen das virtuelle Pokerspiel momentan soviel Werbung im Land hat. Im vergangenen halben Jahr erzielte man einen Ertrag von rund 950 Millionen Euro, was 40 Prozent des ganzen Glücksspielmarktes im Land ist.

Bei den Sportwetten konnte man rund 860 Millionen Euro erwirtschaften. Die Online Casinos und Bingo brachten es auf 370 Millionen und 24 Millionen Euro.

In Spanien trifft die These immer noch zu, dass das virtuelle Glücksspiel eher den Herren der Schöpfung zuzurechnen ist, doch immer mehr Frauen nutzen das virtuelle Spiel um Geld; über 30 Prozent der Nutzer sind Frauen.

Zudem hatte die Regulierung einen guten Einfluss auf die Anerkennung des Glücksspiels im Land. Grund: Seit dem letzten Sommer konnte man eine Steigung von 5 Prozent im Bereich der absoluten Zahlen an Nutzern erreichen.

geschrieben am 16.01.2013 von Fabian Fehrmann


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