Welchen Einfluss hat "Bitcoin" auf das virtuelle Pokerspiel?

Die Banken, Regierungen und auch andere Behörden haben getan, was sie konnten, damit das Spiel aus geografischer Sicht eingegrenzt und mit Steuern belegt werden kann.

Ebenso wollte man die Menschen daran hindern, zu pokern. Diese Begrenzungen wecken in den Pokerspielern Träume von einem Leben, in dem jeder zu jeder Zeit und an jedem Ort spielen kann.

Die virtuelle Währung namens "Bitcoin" macht es vielleicht möglich, einen potentiellen Wechsel der Paradigmen im Bereich des virtuellen Pokerspiels zu präsentieren, weil es ohne Umschweife eine der wesentlichen Schwierigkeiten, welche das virtuelle Pokerspiel schon seit seiner Geburt hat, aus der Welt schafften könnte und zwar handelt es sich hierbei um die Zahlungen nach innen und nach außen.

Man wird sich fragen, warum diese Währung immer beliebter wird und in welcher Weise es die Branche des virtuellen Pokerspiels auf ewig ändern kann. Diese Währung tritt in vielen Formen auf, doch eins muss klargestellt werden. Diese Währung ist kein echtes Geld und nicht so, wie wir uns Geld vorstellen. "Bitcoin" hat keinen Staat oder Rohstoffe im Hintergrund, sondern stellt lediglich ein Prinzip dar, welches auf Wertmarken im Netz basiert, welche, wenn sie angenommen werden, für Waren und Service getauscht werden.

Aus diesem Grund hat das Zahlungsmittel keine Gefahren intus. Dieses Modell kann von jedermann genutzt werden und wird lediglich im Netz bereitgestellt. Aus diesem Grund hat man Angst, dass es Hackern zum Opfer fallen könnte. Die Währung gibt es erst seit einigen Jahren und zahlreiche Forscher im Bereich Wirtschaft werten sie noch immer als einen Versuch. Bei dieser Sache verblüfft der Fakt, dass sie funktioniert.

Auch wenn es Befürchtungen hinsichtlich der Sicherheit und der Stabilität gibt, verkauft sich die Währung sehr gut. Ein Stück dieser Währung ist momentan für 10 Dollar zu verkaufen und das Modell ist schon 90 Millionen Dollar schwer. Diese Idee gilt als revolutionär und zahlreiche Unternehmen wie "Wikileaks", "Freenet" und "Internet Archive" nutzen diese. Ein Finanzfachmann, der für "Forbes" schreibt und das Magazin "The Monetary Future" herausgibt, bewertet die Währung als revolutionäre Idee.

Er erklärte, dass diese Währung nicht nur für kurze Zeit vorhanden sein wird, da es die erste zuverlässige "Kryptowährung" weltweit ist. Es gab schon vorher Versuche, eine Währung, die auf Codes basiert, zu etablieren; doch diese brauchten einen Zentralkoordinator, welcher auch als Schwachstelle fungierte. Die Währung wurde so gestaltet, dass sie sich auch als stabil erweist.

Die Historie dieser Währung liest sich wie ein Roman aus dem Cyberpunkgenre. Vor drei Jahren nahm das Netzwerk im World Wide Web seinen Dienst auf. Dies geschah, weil der japanische Erfinder den Klienten als sogenannte "Open Source Software" herausgab. Der Erfinder verbreitete die Währung nicht nur. Die obengenannte Währung wird besonders von "Bitcoin Miners" verwendet, welche detaillierte PC-Systeme verwenden und maximal 50 "Bitcoins" auf einen Schlag verbreiten.

Dieser Vorgang ist nicht leicht und so kommt es zur Nachfrage, was auch eine Steigerung des Wertes nach sich zieht. Zudem gibt es ein Limit von 21 Millionen Bitcoins, alles was darüber hinausgeht, wird nicht freigesetzt. Seit der ersten Herausgabe stellte sich der Kurs als nicht sehr solide heraus und ging von 0 Dollar auf 30 Dollar. Dann sank er wieder unter die 5-Dollar-Marke.
Man fragt sich, warum sich jemand für eine Währung einsetzen soll, die vielleicht am Schluss keinen Wert mehr hat. Diese Frage ist leicht beantwortet.

"Bitcoins" fungieren als weltweite Währung und es ist möglich, sie ohne Umschweife zu transferieren. Dabei ist man unabhängig von der Hilfe eines Staates, einer Firma oder eines Zahlungsbetreibers.
Die "Bitcoins" können auch weltweit zum Spiel von virtuellem Poker genutzt werden. Klar ist aber, dass diese für den Bereich der virtuellen Spiele wie geschaffen sind. Sie zeichnen sich durch Dezentralisierung, Globalität und Anonymität aus und damit könnten sie die Regierungen mit ihren Gesetzen für Glücksspiel leicht ins Wanken bringen.

Wenn diese Währung zum Kauf von Jetons beim virtuellen Portalen für das Pokerspiel verwendet wird, dann sind die Geldinstitute hier ausgeklinkt und so ist es den Behörden nicht mehr möglich, den Nutzern zu untersagen, wofür sie diese Währung nutzen sollen.

Bereits heute nimmt so manches Pokerportal, zu denen auch "Switch Poker" und "Seals With Clubs" gehören, diese Währung an. Der professionelle Spieler Micon, der auch für die umstrittenen Foren "NeverWin" und "DonkDown" verantwortlich ist, sitzt dem zweiten Portal vor. Er sagt, dass der bahnbrechende Gedanke der Währung zur Grundlage hat, dass nicht die Regierungen finanzielle Verantwortung haben, sondern die Codes. Damit ist man vor Betrug und Manipulation gefeit.

Das Modell basiert auf der Mathematik und nicht auf Menschen. Er sagt, dass die Währung zu den größten wissenschaftlichen Durchbrüchen gehört, die er kennt. Die Historie seines Portals ist besonders interessant. Er sagt, dass das Portal auf einen unbekannten Spieler mit dem Namen "Freemoney" zurückzuführen ist, als der "Schwarze Freitag" den Weg verbaut hatte, virtuelles Glücksspiel in den Vereinigten Staaten zu nutzen. Zu Beginn hielt der Gründer das Portal persönlich am Laufen; dies tat er, indem er 24 Stunden lang "Heads-Up" spielte.

Ab einer gewissen Zeit wurde diese Tätigkeit von Spielern und Anhängern der Währung fortgeführt. Auch wenn der Verkehr recht niedrig ist, werden die Spiele rund um die Uhr abgehalten. Der Vorsitzende sagte, dass die Währung eine gute Option im Gegensatz zum aktuellen Kurs zum virtuellen Pokerspiel ist. Er sagt, dass durch die Zahlungen nach innen und nach außen jede Menge Schwierigkeiten auftraten; die nun der Vergangenheit angehören.

Leute wie Tzvetkoff, welche 50 Millionen Dollar und Schecks der "Customer Service International" klauen, wird es in Zukunft nicht mehr geben; davon ist er überzeugt. Auch der Finanzfachmann ist der Ansicht, dass die Währung sich gut in der Branche für virtuelle Spiele machen wird.

Zudem gibt er an, dass bislang noch keine solche Währung da ist. Das liegt daran, dass jedes Zahlungsportal mit Zentralisierung, welche eine Verifikation des Zahlungsprozesses verlangt, so eine Schwachstelle mit sich bringt.

Beim Betreiber "FullTilt" legte man den Fokus der Ermittlungen bei den amerikanischen Behörden erst einmal auf den Zahlungsprozess. Da dieser bei "Bitcoin" nicht öffentlich ist und somit auch nicht mehr nachvollzogen werden kann, fungiert dies als idealer virtueller Jeton. Auch wenn das virtuelle Pokerspiel, so die Meinung zahlreicher Fachleute, in den kommenden Jahren in den Vereinigten Staaten erlaubt wird, denkt der Vorsitzende, dass die Währung eine effektive Alternative bleiben wird.

Dies hängt seiner Meinung nach davon ab, welche Dienstleistungen die Seiten in den USA mit Erlaubnis herstellen werden. Es kann sein, dass man sich zwischen einem "Rake" von sechs Dollar des Online Casinos von "Bellagio" oder einem "Rake" von "Bitcoin" beim obengenannten Portal entschließen muss. Die Internetseiten, welche mit "Bitcoins" arbeiten, haben die Option, in einem rechtlich erlaubten Rahmen von virtuellem Pokerspiel Vorzüge im Wettbewerb zu erhalten.

Dies tun sie, indem der "Rake" recht klein bleibt und die Turniere bereitgestellt werden, welche Pokerspieler gerne nutzen würden. Doch neben den Vorzügen findet sich so manche Schwierigkeit, die bewältigt werden muss, bevor die Währung im breiten Rahmen für virtuelles Pokerspiel genutzt werden kann. In dieser Sparte kommt es oft zu Eklats und Betrugsfällen, so ist nicht leicht, eine Vertrauensbasis für den Nutzer zu schaffen.

Auch der Vorsitzende räumt ein, dass die Währung ein Vorhaben darstellt, das noch lange nicht fertig ist. Er sagt, dass man sich im Bereich des virtuellen Pokerspiels in der ära des Wilden Westens befindet und die Währung große Schwankungen zu verzeichnen hat. Er ist der Meinung, dass die Wahrscheinlichkeit höher als 25 Prozent liegt, dass es bei diesem Modell zu einem Versagen auf technischer Ebene kommen kann.

Es ist wichtig, stets im Hinterkopf zu behalten, dass dieses Modell seine Grundlage auf Codes hat, die nicht zu knacken sind. Dieser Satz ist furchteinflößend und sollte es auch sein. Trotzdem ist dieses Faktum für eine Menge Menschen kein Hinderungsgrund, richtiges Geld in dieser Währung zu tauschen.

Eine andere Schwierigkeit ist, dass das dieses Modell neuen Nutzern schmackhaft gemacht werden und ihnen nahegebracht werden muss, in welcher Weise diese Währung zu Beginn zu bekommen ist.

Sicherheit ist auch von großer Bedeutung. Das Geld ist im Gegensatz zu Zahlungsanbietern auf dem heimischen Rechner. Löscht man diesen Ordner ohne Absicht, dann ist auch das Geld nicht mehr vorhanden. Der Finanzfachmann sagt, dass eine Zahlung von "Bitcoins" so aussieht, als wenn man einen Jetonstapel oder einen Stapel aus 100-Dollar-Banknoten bekommt.

Bislang musste die Währung noch keine Hackerattacken überstehen, doch bei den entsprechenden Tauschbörsen traten bereits Schwierigkeiten auf. Der schlimmste Tag in der Geschichte der Währung war der Juni im letzten Jahr. "Mt.Gox", welche zu diesem Zeitpunkt die größte Tauschbörse war, fiel einem Hackerangriff zum Opfer und "Bitcoins" in Höhe von 8,7 Millionen Dollar verschwanden auf Nimmerwiedersehen.

Aufgrund dessen sank der Wechselkurs der Währung zeitweise ins Unermessliche, auch wenn er wieder auf die Beine kam. Doch so Mancher wird sich die Frage stellen, ob diese Währung wirklich in der Zukunft kommt und dem virtuellen Pokerspiel langfristig eine Unabhängigkeit verleihen kann. Dieser Frage gehen Wissenschaftler aus dem Bereich der Wirtschaft weltweit auf den Grund.

Klar ist aber, dass die Währung aktuell einen großen Aufschwung erlebt. Doch der Vorsitzende sagt, dass man die Schwankungen in der letzten Zeit nicht überschätzen sollte. Er sagt, dass diese Bewegungen für eine frische Währung in den ersten 36 Monaten, nachdem sie weltweit auf dem Markt ist, nicht ungewöhnlich sind.

Ihre Kurve ähnelt der des Silbers; dieser Preis sank von 50 Dollar je Unze auf vier Dollar und ging dann wieder auf 50 Dollar nach oben. Laut ihm findet sich keiner, der sagen würde, dass Silber kein Zahlungsmittel ist.
Der Vorsitzende ist der Ansicht, dass die virtuellen Pokerportale es zukünftig schwer haben werden, diese Währung nicht zu beachten. Laut ihm finden sich schlichtweg zu viele Vorzüge und diese neuartige Technik bringt ein großes Potential mit; daher kann es nicht lange dauern.

Die cleveren Firmen setzen sich schon damit auseinander, auch wenn dieses Modell für große Portale noch nicht eingesetzt werden kann. Für kleine Portale aber eignet es sich bestens.

Wenn es diese Währung schafft, für das virtuelle Pokerspiel die Zahlungsweise Nummer Eins zu werden, dann ist der künftige Einfluss der Regierungen auf das Spiel sehr niedrig. Die amerikanische Regierung wird dieses Zahlungsmittel mit Wohlwollen betrachten. Grund: Aus steuerrechtlicher Sicht ist die Währung als simples und einfach nachzuvollziehendes Zahlungsmittel anzusehen.

Wenn dies nicht der Fall ist, dann sitzt man zwischen zwei Stühlen, da jede Bemühung, dies als Währung festzulegen oder dies zu untersagen, die Rechtmäßigkeit der Währung erhöhen würde und diese würde auch mehr verwendet werden.

"Bitcoin" ist ein Modell ohne Zentralisierung und daher kann es nicht einfach vom Markt entfernt werden, wie es beispielsweise bei "e-gold" und anderen Modellen mit Zentralisierung der Fall war. Man fragt sich aber dennoch, ob die Währung das Heil des virtuellen Pokerspiels ist; doch diese Frage kann momentan nicht endgültig geklärt werden.

Doch man kann Vermutungen anstellen, welches Bild diese Branche ohne Limitierungen und Grenzen abgeben würde.


geschrieben am 22.10.2012 von Tanja Eberhardt


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